Die PGA TOUR gegen Liv Golf – Image-Marketing im Sport

Image Marketing im Sport gewinnt an Bedeutung

Image-Marketing im Sport ist in der heutigen Zeit fast ebenso wichtig wie die Leistung des Sportlers selbst. Eine exzellente Leistung verwandelt sich erst dann in Geld um, wenn sie auch konsumiert wird. Dies geschieht auf vielfältige Weise; nach wie vor im Fernsehen, im Pay-TV, live oder via Social Media. Organisiert wird dies von mehreren Seiten. Der Sportler selbst (durch Content-Produktion in Social Media), durch Agenturen, die den Sportler betreuen, durch die Fernsehanstalten oder auch durch die übergeordnete Sportorganisation. Und genau um diese geht es nun in einem aktuellen Streit im Golfsport.

LIV-Golf in Diskussion

Die traditionelle und wichtigste Organisation im Golf – die PGA TOUR (gegründet 1929 in den U.S.A.) hat jüngst 17 Spieler gesperrt. Grund ist die Teilnahme am LIV Golfturnier in London. LIV Golf ist eine junge, in diesem Jahr gegründete Golf-Tour, die auch als Super Golf League bekannt ist. Finanzielle Unterstützung gibt es durch den Public Investment Fund (Staatsfonds Saudi-Arabien) der es möglich macht, enorm hohe Preisgelder zu zahlen. 

Dadurch wird diese Organisation auch sehr umstritten betrachtet. Saudi-Arabien wird immer noch mit 9/11 in Verbindung gebracht. Weiterhin gibt es immer wieder Berichte, dass es diverse Verstöße gegen Menschlichkeit gibt. Saudi-Arabien versucht dies durch ein enormes Engagement in diversen, bekannten Sportarten durch den geschickten Einsatz von Image-Marketing im Sport zu verdecken. Dies passiert neben der aktuellen Golf-Tour auch in der Formel 1 und bei Newcastle United.

Image-Marketing im Sport – Geld besiegt Moral oder doch nur Machtkampf

Dennoch gibt es weitaus mehr als ein Dutzend Spieler der PGA TOUR, die dort spielen möchten. Begründet haben Sie es mitunter anderem mit familiären Gründen oder auch finanzielle; denn selbst der letzte hat beim Turnier in London 120.000 Dollar bekommen. Doch wir wollen uns mit den Konsequenzen, das Markenimage beschäftigen; positive als auch negative – für die PGA TOUR und LIV Golf.

PGA Tour reagiert

Die PGA TOUR hat – wie bereits oben schon erwähnt – diverse Spieler wegen der Teilnahme am LIV Golf Turnier in London gesperrt. Doch warum hat sie dies gemacht? Sie begründet diese Maßnahme durch den Verstoß gegen die Turnierregularien. „Wir haben uns strickt an die bestehenden Turnierregularien gehalten, um auf die Spieler zu reagieren, die sich entschieden haben, der PGA Tour den Rücken zu kehren, indem sie vorsätzlich eine Regel verletzt haben.“ Jay Monahan – Kommissar der PGA TOUR. Die Begründung ist logisch, aber sie trägt einen faden Beigeschmack.

Doch ist das der wirkliche Grund oder nur das Tool um die Umsetzung zu begründen? Als Außenstehender ist das natürlich schwer zu bewerten, doch wir leben in einer Zeit, in welcher der ursächliche Grund nicht entscheidend ist, sondern jener, der kommuniziert wird und bei den Fans ankommt. Dementsprechend wird sich das dann auch auf das Markenimage auswirken. 

Reaktion von LIV Gold kommt prompt

Denn die Antwort von LIV Golf kam prompt „Die heutige Ankündigung der PGA Tour ist rachsüchtig und vertieft die Kluft zwischen der Tour und ihren Mitgliedern. Es ist beunruhigend, dass die Tour, eine Organisation, die sich der Schaffung von Spielmöglichkeiten für Golfer verschrieben hat, diejenige ist, die Golfer am Spiel hindert. Dies ist sicherlich nicht das letzte Wort zu diesem Thema. Die Ära der Free Agency beginnt, und wir sind stolz darauf, dass wir in London und darüber hinaus ein volles Feld von Spielern haben.“

Der Machtkampf um das bessere Markenimage im Golf beginnt

Demnach wirkt alles dann doch auch wie ein Machtkampf von seitens der PGA TOUR. Fakt ist, die Golf-Welt ist durch die neue Golf-Tour gespalten. Beide Seiten haben gute Gründe in der Öffentlichkeit aufgeführt, und ihre Arbeit bezüglich des Markenimage gemacht, doch wird dies vermutlich erst der Anfang sein; der Anfang eines langen und großen Machtkampfes, bei dem es um mehr geht als nur um den moralischen Kompass, sondern eher um die Vormachtstellung im Golf. Not just Emotions – Die Agentur für ein erfolgreiches Markenimage – Image-Marketing im Sport

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